PATENSCHAFT

MÖCHTEN SIE UNS DIREKT UNTERSTÜTZEN?

Sie können die Patenschaft für einen Pflegling übernehmen!

Jeder Vogel, den wir aufnehmen, verursacht Kosten für die Station: Auf jeden Fall brauchen wir Futter für die Zeit des Aufenthalts, je nach Zustand können Medikamente oder weitergehende Untersuchungen und Behandlungen nötig sein. Auch wenn uns unsere Tierärztin bestmöglich unterstützt, fallen hier dennoch regelmäßig Kosten an.

Auch die Unterbringung in einer unserer Volieren muss gesichert sein - dazu müssen unsere Anlagen entsprechend unterhalten werden. Das Geld aus einer Patenschaft kommt direkt ihrem Patenvogel zugute und deckt dessen Futterkosten und ggf. weiteren Versorgungsbedarf für ein Jahr.

Wenn Sie die Patenschaft für einen Vogel übernehmen, erhalten Sie eine Urkunde mit einem Foto ihres Schützlings. Außerdem können Sie (mit Voranmeldung) Ihren Patenvogel auf der Station besuchen und sich immer über den Zustand erkundigen. Falls Ihr Vogel wieder ausgewildert werden kann, können Sie nach Absprache natürlich auch hier dabei sein!
Die Patenschaft dauert ein Jahr, kann aber nach Ablauf wieder verlängert werden, falls Ihr Pflegling als Dauergast auf der Station bleiben muss.

Bedenken Sie: auch ein längerer Aufenthalt schließt eine Auswilderung nicht aus - oftmals müssen Vögel mit kaputtem Gefieder länger als ein Jahr in unserer Obhut bleiben, um komplett vermausern zu können. Gerade hier freuen wir uns über Paten, die uns bei den Kosten für so einen langen Aufenthalt unterstützen!

Wenn Sie es uns gestatten, stellen wir auch immer wieder Paten hier auf dieser Seite vor, als kleines Dankeschön zur Erinnerung.

VÖGEL, FÜR DIE WIR AKTUELL PATENSCHAFTEN ANBIETEN...

Unsere diesjährigen, jungen Waldkäuze kamen von verschiedenen Findern Anfang Mai 2021 bereits im Ästlingsstadium zu uns. Die Tiere wurden untersucht und vorerst gefüttert, bis wir sicher waren, dass sie selbstständig Nahrung zerteilen und aufnehmen konnten. Das ist dann der Moment für den Umzug in eine Voliere. Außerdem vermeiden wir ab diesem Zeitpunkt den Kontakt zu Menschen soweit wie möglich, damit die Vögel ihre Scheu vor uns nicht verlieren, die später in der Natur für sie überlebenswichtig ist.

Diese junge Waldohreule wurde uns Anfang Mai 2021 noch als Nestling gebracht. Vermutlich wurde das Nest durch einen Sturm zerstört, zwei Geschwister lagen bereits tot am Boden, ein Jungtier konnte von engagierten Privatleuten geborgen und zu uns gebracht werden. Nach ein paar Tagen war klar, dass der kleine Vogel über den Berg ist. Nachdem wir schrittweise beobachtet haben, dass der Vogel selbstständig Nahrung zerkleinern und aufnehmen kann und erste Flüge absolviert hat, stand ein Umzug von der Aufzuchtbox in eine Voliere an. In ein paar Wochen werden wir den Vogel dann in die Freiheit entlassen können.

Dieser ausgewachsene Uhu kam im April zu uns. Er hatte sich in einem Elektro-Weidezaun verfangen und wurde von uns direkt nach der Befreiung in schlechtem Zustand völlig apathisch aufgenommen. Der Vogel ist beringt, daher wissen wir, dass es sich um ein ein Jahr altes Tier handelt. Inzwischen geht es bergauf, wir hoffen auf eine Freilassung.

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