Möchten Sie die Greifvogelpflegestation direkt unterstützen? Wir vergeben Patenschaften für die Vögel in der Greifvogelpflegestation Stettfeld.  
Ladi   hat   einen   Paten   gefunden!   Josef   Egglseder   aus   Stettfeld hat     die     Patenschaft     übernommen.     v.l.     Günther     Gabold, Miriam Kraus, Josef Egglseder und Ladi.
Marga u. Alfons Hartlieb sind seit 15.11.2012  Paten von Fleck.
Das   ist   der   Mäusebussard   Martha,   sie   hatte   das   Pech   sich   schon   im   Nest   den   linken   Flügel   zu   brechen,   der   Bruch   ist   wieder   zusammen gewachsen,   leider   hat   die   Schwinge   eine   Fehlstellung.   Martha   hat   sich   trotz   ihrer   Flugbehinderung   in   der   Natur   durchgeschlagen.   Als   das   Wetter schlechter   wurde,   konnte   der   Vogel   nicht   genügend   Nahrung   finden   und   wurde   fast   verhungert   in   die   Station   gebracht.   Nach   entsprechender Pflege   hat   sich   das   Tier   gut   erholt.   Wir   haben   uns   entschlossen   Martha   in   der   Station   zu   behalten   und   würden   uns   freuen   für   den   Bussard   einen Paten zu finden.                     
Wolfgang Hepke hat zusammen mit seiner Frau Elli die Patenschaft für Martha übernommen.
Jeder   Vogel   den   wir   bei   uns   aufnehmen   verursacht   hohe   Pflege-   und   Behandlungskosten.   Futter,   Medikamente   und   die   Unterbringung   der Vögel müssen gewährleistet sein. Das Geld aus Ihrer Patenschaft kommt direkt Ihrem Patenkind zugute. Wenn   Sie   die   Patenschaft   für   einen   Vogel   übernommen   haben,   erhalten   Sie   eine   Patenschaftsurkunde   mit   einem   Bild   ihres   Schützlings.   Die Patenschaft   dauert   dann   ein   Jahr   und   kann   nach   Belieben   verlängert   werden.   Selbstverständlich   können   Sie   ihr   Patenkind   (nach   telefonischer Absprache) in der Station auch besuchen. Hallo   mein   Name   ist   Ladi.   Ich   bin   im   Frühjahr   2012   geschlüpft   und   habe   schon   viel   erlebt.   Bereits   als   Küken   habe   ich   mir   den   Flügel gebrochen.   Weil   ich   deswegen   nicht   mehr   so   stark,   wie   meine   Geschwister   war,   bin   ich   aus   dem   Nest   gefallen.   Dort   wurde   ich   gefunden   und   in die   Greifvogelpflegestation   Stettfeld   gebracht.   Bis   dahin,   war   mein   Flügel   schon   wieder   zusammengewachsen,   aber   leider   kann   ich   damit   nicht so gut fliegen, so dass ich in der Greifvogelstation wohnen bleiben darf.
Ich   bin   der   Fleck!   Ja,   so   heiße   ich,   weil   ich   einen   ganz   charakteristischen   runden   weißen   Fleck   am   Hinterkopf   hab.   Das   ist   was   ganz   Besonderes. Ich   bin   ja   auch   ein   ganz   besonderer   Mäusebussard,   denn   ich   wurde   zusammen   mit   meinem   Bruder   als   ganz   kleine   Kücken   gefunden.   Ich   war   gerade eine   Woche   alt,   als   ich   in   die   Greifvogelpflegestation   Stettfeld   gekommen   bin.   Das   war   im   Mai.   Inzwischen   wurde   ich   gehegt   und   gepflegt   und konnte   groß   und   stark   werden.   Mein   Bruder   durfte   schon   in   die   Abenteuer   der   freien   Wildbahn   starten.   Ich   muss   noch   ein   bisschen   warten,   weil   ich mir   beim   Fliegen   üben   drei   Schwungfedern   abgebrochen   habe.   Das   spüre   ich   beim   Fliegen   und   behindert   mich,   darum   bleibe   ich   in   der   Station,   bis ich neue Federn bekommen habe.  Natürlich   habe   ich   als   Mäusebussard   einen   großen   Appetit   und   bekomme   weiter   ein   persönliches   Flugtraining.   Das   kostet   Geld   und   Zeit   und   darum würde   ich   mich   sehr   freuen,   wenn   ein   Pate   die   100   Euro   im   Jahr   für   mich   übernehmen   würde.   Ich   bedanke   mich   dann   persönlich   und   zeige,   wie   gut ich schon fliegen gelernt habe.
Der    kleine    Hobbit.    Tapfer,    mutig    und    gewitzt,    so    wird    er    in    J.R.R.    Tolkiens    Geschichte    beschrieben.    Unser    kleiner    Hobbit    in    der Greifvogelpflegestation Stettfeld hat leider nur die geringe Größe mit einem Hobbit gemeinsam. Seine    Eigenschaften    sind    eher    schüchtern,    unsicher    und    langsam.    Und    das    wurde    ihm    schon    im    Nest    bei    seinen    Geschwistern    zum Verhängnis.   Alle   anderen   waren   schneller   und   trickreicher   als   er   und   so   wurde   er   zum   Kümmerling   und   aus   dem   Nistkasten   gedrückt. Schwach   und   mager   wurde   er   in   die   Greifvogelpflegestation   Stettfeld   gebracht   und   dort   ohne   Geschwisterstreit   aufgezogen.   Bis   heute   ist   er aber   sehr   schüchtern   und   hat   keinen   großen   Appetit,   so   ist   er   auch   für   einen   Turmfalken   zu   klein   geraten.   Bei   einem   Auswilderungsversuch fehlte   der   Mut   zum   Wegfliegen,   sodass   er   vorerst   in   der   Station   wohnen   bleiben   darf.   Hier   bekommt   er   nun   ein   individuelles   Flugtraining,   mit dem Ziel ihn irgendwann in die freie Wildbahn zu entlassen. Bis   dahin   sucht   der   kleine   Hobbit   einen   Paten,   der   für   seine   Futter-   und   Unterbringungskosten   aufkommt.   Im   Jahr   sind   das   rund   60   Euro. Dafür bedankt er sich natürlich gerne persönlich bei einem Kennenlernen .
Franziska Hartlieb hat die Patenschaft für Hobbit übernommen!
Der   Mäusebussard   Flatter.   Diesen   Namen   hat   das   helle   Mäusebussard   Männchen   von   seinen   Paten   bekommen.   Das   sind   Eva   Marie   und   Sophie Schlee   aus   Stettfeld.   Somit   hat   Flatter   doch   noch   Glück   im   Leben   gehabt   und   kann   in   der   Greifvogelpflegestation   Stettfeld   wohnen   bleiben?   Ihm wurde   die   linke   Handschwinge   abgerissen,   wie   oder   von   wem   ihm   diese   Verletzung   zugefügt   wurde,   ist   unbekannt.   Abgemagert   und   entkräftet wurde   er   in   die   Station   gebracht.   Seine   Wunden   sind   gut   ausgeheilt!   Dennoch   kann   er   nicht   mehr   sicher   fliegen   und   auch   nicht   mehr   jagen.   Jetzt sitzt   er   mit   seiner   neuen   Partnerin   Martha   in   einer   Voliere   und   hat   sich   bei   einem   Besuch   seiner   lieben   Paten   noch   etwas   schüchtern   persönlich bedankt.
v. l. Eva Marie, Sophie, Miriam und Flatter
Copyright Günther Gabold
Greifvogelpflegestation Stettfeld
Nachruf Ladi ist für uns, vollkommen überraschend, in der Nacht vom 07.11. zum 08.11.2014 verstorben. R.I.P. Ladi!