Im Folgenden nur ein kleiner Einblick der vielen Gäste in der Greifvogelpflegestation Stettfeld.
Dieses   Uhu    Weibchen   kam   hochgradig   abgemagert   in   die Greifvogelpflegestation      Stettfeld.      Sie      konnte      wohl aufgrund    eines    Verkehrsunfalls    ihre    Fänge    nicht    mehr optimal   einsetzen   und   somit   keine   Beute   mehr   schlagen. Hier   in   der   Station   wurde   sie   mit   größter   Sorgfalt   wieder aufgepäppelt.
Das   Mäusebussard    Geschwisterpaar   wurde   nur   ein   paar Tage   alt   als   kuschelige   Kücken   gefunden.   Ohne   Eltern und   absolut   hilflos   wäre   ihr   Schicksal   besiegelt   gewesen. In     der     Greifvogelpflegestation     Stettfeld     wurden     sie fachgerecht    aufgezogen    und    sind    inzwischen    stattliche Mäusebussarde,     die     wieder     in     die     freie     Wildbahn entlassen werden können.
Sperber   sind   häufige   Opfer   von   Anflügen   an   Fensterscheiben. Als    Vogeljäger    mit    ihrer    blitzschnellen    Jagdweise    stellen durchsichtige     Hindernisse     unserer     modernen     Gesellschaft verheerende   Fallen   für   sie   dar.   Die   Folgen   sind   Genickbrüche, Kopfverletzungen        und        im        besseren        Fall        noch Schleudertraumen. Dieser       Sperber       konnte       nach       Aufenthalt       in       der Greifvogelpflegestation   auf   die   Auswilderung   vorbereitet   und in die Natur entlassen werden.
Dieser   Turmfalke    präsentiert   sich   stellvertretend   für   viele weitere   Artgenossen   in   der   Station.   Häufig   schaffen   sie   den Sprung   in   die   Selbstständigkeit   nicht   und   werden   entkräftet und        abgemagert        von        aufmerksamen        Menschen gefunden.Viele kommen auch als Opfer des Straßenverkehrs oder   wegen   Unfällen   mit   Hochspannungsleitungen   in   die Greifvogelpflegestation Stettfeld.
  Die   Mehrzahl   der   verletzten   Greifvögel   und   Eulen,   die   in die   Station   gebracht   werden,   wurden   direkt   oder   indirekt durch      den      Menschen      verletzt.      Der      zunehmende Straßenverkehr   stellt   eine   große   Gefahr   für   jedes   Wildtier dar.   Diese   Waldohreule   hatte   das   Glück   und   wurde   nach ihrer      Kollision      mit      einem      Auto      schnell      in      die Greifvogelpflegestation Stettfeld gebracht.
Noch   Ende   Oktober   wurde   dieser   kleine   Schneeball   in   die Station      gebracht!      Schleiereulen      brüten      bei      guten Wetterbedingungen   noch   bis   in   den   Herbst   hinein.   Aber   so spät     noch     im     Dunenkleid     stehend,     schaffen     es     die Jungvögel    nicht    mehr    rechtzeitig    zum    Winter    fertig    zu werden.   Diese   kleine   Schleiereule   ist   von   ihren   älteren   und stärkeren     Geschwistern     aus     dem     Nistkasten     gestoßen worden.      Dabei      brach      sie      sich      ein      Bein.      In      der Greifvogelpflegestation      durfte      sie      dank      Pflege      und tierärztlicher Behandlung groß werden.
Eine   absolute   Seltenheit   ist   mit   diesem   kleinen   Pflegegast   in die   Station   gekommen.   Eine   Zwergdommel ,    die   kleinste   Art aus    der    Familie    der    Reiher    in    Mitteleuropa.    Sie    ist    in Deutschland   extrem   vor   dem   Aussterben   bedroht.   In   Bayern kommen    nur    noch    zwischen    15    und    35    Brutpaare    vor. Lebensraumverlust     stellt     die     größte     Gefährdung     dar. Normalerweise    lebt    die    Zwergdommel    an    Gewässern    mit dichtem      Schilfbestand.      Diese      Zwergdommel      wurde entkräftet   und   verletzt   auf   einem   Parkplatz   in   Zeil   am   Main aufgefunden.   Und   das   ist   ganz   sicher   kein   Lebensraum   für eine Zwergdommel!
Diese    Schleiereule     wurde    von    einem    Auto    angefahren. Trotz    tierärztlicher    Versorgung    ist    sie    ihren    schweren inneren Verletzungen erlegen.                     
Die     Sumpfohreule      wurde     bei     Salmsdorf     (Landkreis Haßberge)     mit     einer     Schwingenverletzung     und     stark abgemagert     gefunden.     Wir     hoffen     die     Eule     soweit herzustellen, dass sie ausgewildert werden kann. 
Copyright Günther Gabold
Kernbeißer .    Nicht   nur   Greifvögel   werden   in   der   Station gepflegt, wir kümmern uns um alles, was Federn hat!
Schwarzstorch    mit   einer   Schwingenverletzung   in   Baunach (Landkreis   Bamberg)   gefunden.   Der   Storch   ist   nicht   mehr auswilderungsfähig! 
Greifvogelpflegestation Stettfeld
Wespenbussard    Der   Vogel   kam   stark   unterernährt   zu   uns. Vermutlich    hat    das    damals    längere    Zeit    vorherrschende nasskalte   Wetter   zu   dem   Mangel   geführt.   Mit   Bienenmaden (Drohnen)      und      einem      speziell      auf      Wespenbussarde abgestimmten      Futtergemisch   haben   wir   den   Bussard      relativ schnell   auf   die   Schwingen   bekommen.   Nachdem   das   Wetter wieder   freundlicher   wurde,   konnten   wir   den   Wespenbussard ruhigen Gewissens in die Natur entlassen.    
Der   Wanderfalke   kam   mit   einer   großen   Schnittverletzung im   Brustbereich   zu   uns.   Der   Vogel   musste   fast   ein   Jahr   in der    Station    bleiben,    bis    wir    sicher    wahren,    dass    er    voll flugfähig sprich jagdfähig war.  
Diese   Waldohreule    wurde   neben   seinem   toten   Geschwister unter   einem   Baum   gefunden.   Der   Horst   ein   altes   Krähennest war    durch    einen    Sturm    zerstört    und    die    Alttiere    sind verschwunden.
Wanderfalke Jungvogel.